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154 Projekte durch EWE Stiftung gefördert

Oldenburg (19. Februar 2025) – Mit rund 1,2 Millionen Euro hat die EWE Stiftung im vergangenen Jahr gesellschaftliches Engagement im Nordwesten und Brandenburg gefördert. Die EWE Stiftung gehört zu den ersten Mitgliedern des PHN-Unterstützernetzwerks. Sie hat sich bereits im Februar Powerhouse Nord angeschlossen.

Das Jugendmediencamp Nordwest, die Friesländer Musikwerkstatt, Naturerleben in der Wesermarsch, die Storkower Lesenächte für Grundschulen und das „Theater für Demokratie“ sind nur fünf von insgesamt 154 Projekten, die dank der Förderung der EWE Stiftung im vergangenen Jahr umgesetzt werden konnten. Dabei ging es um weit mehr als finanzielle Unterstützung – es ging darum, Menschen zu befähigen, Ideen zum Leben zu erwecken und gemeinsam eine lebenswerte Zukunft zu gestalten.

Die Verteilung der Mittel zeigt dabei klare Schwerpunkte: 58 % der Anträge entfielen auf „Kunst & Kultur“, während 36 % auf „Bildung und Erziehung“ ausgerichtet waren. Wissenschaftsprojekte machten 4 % der Förderungen aus, während der neue Stiftungszweck „Umwelt- und Naturschutz“ mit 2 % noch am Anfang steht. Eine spannende Neuerung: Erstmals brachte der Zukunftsbeirat der Stiftung seine Sichtweisen in die Förderentscheidungen ein. Eine Übersicht aller geförderten Institutionen ist auf der Website der Stiftung abrufbar.

„Ehrenamt ist das Herzstück einer lebendigen Gesellschaft. Rund 40 % der Menschen in Deutschland engagieren sich freiwillig – ohne ihren Einsatz wären viele Initiativen undenkbar. Die große Resonanz auf unsere Förderprogramme zeigt, wie wichtig dieser Einsatz ist. Durch die Stärkung von Bildungsstrukturen fördern wir nicht nur Kreativität und Wissen, sondern auch das Miteinander und den gesellschaftlichen Dialog – eine Investition in eine zukunftsfähige Region“, erklärt Vera Weidemann, Vorstandsvorsitzende der EWE Stiftung.

Ein besonderer Schwerpunkt im Jahr 2024 lag auf der Demokratiebildung. „Alleine hier haben Vorstand und Stiftungsrat gemeinsam 60 Anträge bewilligt, denn durch Verschwörungserzählungen, Falschinformationen und Hasskommentare geraten Demokratie und Debattenkultur immer weiter unter Druck. Dem wollen wir mit konstruktiven Projekten und Programmen etwas entgegensetzten“, erläutert Manfred Wolf, Vorsitzender des EWE-Stiftungsrats diese Schwerpunktsetzung.
Mit Blick auf 2025 setzt die Stiftung verstärkt auf MINT- und Umweltbildung. „Dieser Bereich liegt auch dem Zukunftsbeirat besonders am Herzen. Wir sehen darin eine große Chance, unsere Region für kommende Generationen nachhaltig zu gestalten und lebenswerter zu machen“, sagt Malin Gedert aus dem Zukunftsbeirat.

Weblinks:

  • https://www.ewe-stiftung.de/