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Fahrrad baut Vorsprung als Verkehrsmittel Nummer 1 aus

Oldenburg (17. Februar 2025) – Wie kommen die Oldenburgerinnen und Oldenburger in ihrer Stadt von A nach B? Mit welchen Verkehrsmitteln sind sie bevorzugt unterwegs? Welche Entfernungen legen sie dabei zurück? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, hat sich die Stadt Oldenburg erstmalig an dem Projekt „Mobilität in Städten – SrV 2023“ beteiligt, in dessen Rahmen die TU Dresden bundesweite repräsentative Verkehrsbefragungen vorgenommen hat. Die Befragung richtete sich an Bürgerinnen und Bürger aus allen Bevölkerungsschichten und fand zeitgleich zwischen Februar 2023 und Januar 2024 in etwa 500 deutschen Städten und Gemeinden statt. Die anonymisierte Auswertung der erhobenen Daten für die Stadt Oldenburg liegt nun vor und liefert wichtige Erkenntnisse und Grunddaten für die Mobilitätsplanung und die Verkehrspolitik.

Die Abfrage der Verkehrsmittelwahl hat für die Wege innerhalb der Stadtgrenzen ergeben, dass sowohl der Radverkehrsanteil als auch der Fußverkehrsanteil in Oldenburg gegenüber den Ergebnissen der letzten vergleichbaren Erhebung aus dem Jahr 2009 zugenommen hat. Die Anteile des motorisierten Individualverkehrs (MIV) und des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) haben dagegen abgenommen.

Modal Split im Binnenverkehr der Stadt Oldenburg:

  • Radverkehr 2023: 47 Prozent (2009: 43 Prozent)
  • Fußverkehr 2023: 21 Prozent (2009: 9 Prozent)
  • MIV 2023: 28 Prozent (2009: 43 Prozent)
  • Bus 2023: 4 Prozent (2009: 5 Prozent)

Unter den Städten, die 2023 an der Erhebung teilgenommen haben, liegt Oldenburg damit weit vorne.

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