Oldenburger Stadtrat beschließt PV-Förderprogramm für Kindertagesstätten
Oldenburg (25. Februar 2025) – Die Stadt Oldenburg hat ein neues Förderprogramm für die Errichtung von Photovoltaikanlagen in Kindertageseinrichtungen auf den Weg gebracht. Der Rat hat in seiner Sitzung am Montag, 24. Februar, eine entsprechende Richtlinie für die Gewährung von Zuschüssen beschlossen. Das neue „Förderprogramm Photovoltaik (PV) in Kitas“ erweitert das bestehende Klimaschutz-Förderangebot der Stadt Oldenburg und hat zum Ziel, die Energiekosten für die rund 110 Kitas mit etwa 190 Gruppen in freier Trägerschaft dauerhaft zu senken.
PV-Nutzung senkt Betriebskosten
Die Stadt übernimmt über die Betriebskostenzuschüsse zu 100 Prozent die Energiekosten der Kitas. Angesichts steigender Strompreise belastet dies zunehmend den städtischen Haushalt. Durch das neue Förderprogramm, das auf Initiative des Amtes für Jugend und Familie entstanden ist, werden gemeinnützige Betreiberinnen und Betreiber von Kindertagesstätten dazu motiviert, Photovoltaikanlagen zu installieren, um die Betriebskosten zu senken. Der Fokus liegt dabei auf der Eigenstromnutzung, die besonders gefördert wird. Auch kleine Balkonkraftwerke, die ohne großes technisches Vorwissen selbst montiert werden können und direkt zur Stromeinsparung führen, werden gefördert.
Entlastung für städtischen Haushalt
„Mit diesem Förderprogramm wollen wir nicht nur die Energiekosten der Kitas langfristig senken, sondern auch den städtischen Haushalt entlasten“, betont Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend und Familie. „Angesichts der steigenden Strompreise ist dies ein wichtiger Schritt für die finanzielle Stabilität der Stadt.“ Dr. Norbert Korallus, Leiter des Amtes für Klimaschutz und Mobilität, ergänzt: „Photovoltaik stellt eine besonders effiziente und umweltfreundliche Form der Energiebereitstellung dar. Die Nutzung erneuerbarer Energien in den Kitas zeigt, dass wir unsere Verantwortung ernst nehmen und aktiv zur Reduzierung von CO₂-Emissionen beitragen.“
Für das Förderprogramm sind 250.000 Euro im Haushalt 2025 eingeplant. Nach der Haushaltsgenehmigung durch das Land Niedersachsen wird der Förderaufruf voraussichtlich im Frühling offiziell gestartet.
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