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trafo:agrar erhält Förderung durch das niedersächsische Landwirtschaftsministerium

Bei der Übergabe der Förderurkunde (v.l.): Tobias Riedl vom Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium, Dr. Barbara Grabkowsky und Ministerin Miriam Staudte.

Vechta (21. Februar 2025) – „Geht es um wissenschaftliche Erkenntnisse als Basis für die notwendige Transformation der Landwirtschaft, zählt der bei der Universität Vechta angesiedelte Forschungsverbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen – kurz „trafo:agrar“ – überregional zu den renommiertesten Institutionen des Landes“, so das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML). Mit seiner 313.000 Euro umfassenden Förderung verfolgt das ML das Ziel, künftig Forschungserkenntnisse zielgenau in die Praxis zu übermitteln, damit sie noch schneller und effektiver umgesetzt werden. Einen entsprechenden Förderbescheid hat am Dienstag, 18. Februar, Agrarministerin Miriam Staudte an die Leiterin der wissenschaftlichen Koordinierungsstelle vom Verbund trafo:agrar, Dr. Barbara Grabkowsky, übergeben. Ab April soll hier eine Personalstelle die Öffentlichkeitsarbeit und den Wissenstransfer aus den Verbund-Projekten heraus stärken.

Hierzu Ministerin Staudte: „Klimawandel, Artensterben, Ernährungssicherung, die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Lebensmitteln aber auch unsichere Agrarmärkte sind zentrale Herausforderungen für den Agrar- und Lebensmittelsektor. Damit Innovationen und notwendige Veränderungen in der Praxis auf fruchtbaren Boden stoßen, sind wissenschaftliche Erkenntnisse und Fakten das A und O. Bei trafo:agrar arbeiten und forschen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Agrarwissenschaften, Ökologie, Wirtschaftswissenschaften und Technologieentwicklung interdisziplinär zusammen. Im Mittelpunkt stehen praxistaugliche Lösungen, die ökologische, soziale und ökonomische Aspekte vereinen. Mit unserer Förderung ermöglichen wir den zielgerichteten und vielfältigen Wissenstransfer aus der Forschung in die Praxis.“

„Mit dieser Förderung können wir eine Brücke zwischen Forschung und Praxis bauen – ein wirkungsvoller Hebel für die Nachhaltigkeitstransformation in Niedersachsen“, ist sich Grabkowsky sicher. Um den Herausforderungen der Agrar- und Ernährungswirtschaft effektiv und konstruktiv begegnen zu können, brauche es das entsprechende Handwerkszeug bei landwirtschaftlichen Betrieben und Unternehmen des Agribusiness, welches von den Partnern im Verbund trafo:agrar entwickelt, erprobt und umgesetzt werde. „Wir sind sehr froh, dass die Arbeit, die Ergebnisse all unserer Partner und die Projekte im Sinne aller Beteiligten über eine professionelle, transparente Wissenschaftskommunikation weiter ausgebaut werden können.“

Am Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen (trafo:agrar) sind Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft beteiligt. Unter anderem die Universität Vechta, Georg-August Universität Göttingen, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Oldenburgische IHK, das Agrar- und Ernährungsforum Nord-West e.V., Der kleine Kreis e.V. und der WWF. Hinzu kommt ein breites überregionales Netzwerk.

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