Zwölftes Jahresgespräch zwischen Universität und Stadt liefert eine Menge Arbeitspakete
Oldenburg (01. April 2025) – Das Dutzend ist voll – doch die Ideen für weitere gemeinsame Themen, Projekte und Synergien sind schier endlos: Am Montag, 31. März, trafen sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Universitätspräsident Professor Dr. Ralph Bruder mit den Verwaltungsspitzen der Stadtverwaltung und den Präsidiumsmitgliedern der Universität nun bereits zum zwölften Jahresgespräch der Stadt Oldenburg und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Treffpunkt war dieses Mal das Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO).
Arbeitsprogramm 2025 wird konkretisiert
Der Fokus lag bei diesem Treffen erneut auf dem gemeinsamen Arbeitsprogramm für die kommenden Jahre, das in die fünf Kernbereiche Klimaneutralität, Weiterentwicklung Universität, Campus Oldenburg, Gründungskultur und Internationalisierung gegliedert wurde.
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann lobte die zielführende, intensive Weiterarbeit an dem Programm: „Seit unserem vergangenen Treffen Mitte November sind etliche gute Ideen entwickelt und konkretisiert worden, die sowohl die Universität als auch die Stadt gemeinsam voranbringen – und von denen nicht nur beide Seiten, sondern vor allem die Oldenburgerinnen und Oldenburger in unterschiedlichen Bereichen profitieren werden. Die enge Zusammenarbeit macht auf so vielen Ebenen Sinn. Ich freue mich darauf, dass wir diese Themen nun gemeinsam aktiv angehen.“
Universitätspräsident Professor Dr. Ralph Bruder ergänzte: „Für uns als Universität ist es täglich spürbar, wie eng, vertrauensvoll und unkompliziert wir mit Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung zusammenarbeiten. Sei es bei den großen Entwicklungsschritten der Universität, beispielsweise im Bereich Exzellenzstrategie oder Medizin, oder bei den vielen anderen Themen, die wir gemeinsam einfach besser und zielgerichteter bearbeitet können.“
Konkrete Projektideen aus den fünf Kernbereichen
So wurden im Bereich „Klimaneutralität“ die schon vereinbarten, laufenden und neuen Projektideen dargestellt und priorisiert. Ganz oben auf der Agenda für 2025 stehen deshalb nun Themen wie Radwegeinfrastruktur, Stadtgrün und Klimaanpassung.
Im Bereich „Weiterentwicklung Universität“ werden in diesem Jahr neue Projekte vor allem in den Themenfeldern Soziales / Gesundheit sowie Medizin / Innovation / Gründung angeschoben, die auch längerfristig positiv auf Stadt und Universität ausstrahlen sollen. Beispiele sind hierfür die bereits in 2024 begonnene Kooperation „age friendly cities“, die mit einem Folgeprojekt verstärkt wird, oder die Zusammenarbeit zum „Studentischen Wohnen“. Zudem soll der Austausch zu Kultur und Sport intensiviert werden, um potenzielle gemeinsame Projekte zu identifizieren.
Zwei gemeinsame Projekte stehen in diesem Jahr in den beiden Bereichen „Campus Oldenburg“ und „Gründungskultur“ in den Startlöchern: das Innenstadt-Gründerprojekt „Gründung findet Stadt“ sowie die Beantragung der „hoi startup-factory“ der Universitäten Oldenburg und Bremen mit Unterstützung der Stadt Oldenburg.
Im Bereich „Internationalisierung“ sei weiterhin gemeinsam viel zu tun, so Bruder: „Der Betreuungs- und Unterstützungsbedarf von internationalen Studierenden sowie Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftlern wird weiter steigen, da wir unsere international ausgerichtete Forschung ebenso intensivieren wie unser englischsprachiges Masterstudienangebot. Hier sehe ich unsere Herausforderungen vor allem in Bezug auf adäquaten Wohnraum.“
Krogmann sieht vor allem im weiteren Ausbau der bestehenden Kooperation zwischen der Universität Oldenburg und der RUG Groningen im Rahmen der „Northwest Alliance“ der Hochschulen weitere positive Effekte für die Stadt: „Davon könnte auch die langjährige Partnerschaft zwischen Oldenburg und Groningen profitieren.“
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